Um vom Hass nicht besessen zu sein,
gilt es, die Erfahrung zu machen,
dass man ohnmächtig ist.

(© Michael Depner)

Hass Sprüche

texte und kurze zitate, gedanken und aphorismen

Auf dieser Seite:

Sprüche:

Ich hasse dich nicht

Ich hasse dich nicht, sonst hätte ich ja noch Gefühle für dich.

(© Jo M. Wysser)

Hass vertreibt

Nichts widerspricht dem Glück so sehr wie Hass. Man kann glücklich sein, obwohl man trauert. Man kann glücklich sein, obwohl man Angst hat. Aber man kann nicht glücklich sein, solange man hasst. Hass vertreibt den Menschen aus sich selbst.

(© Michael Depner, Wuppertal)

Der Hass gleicht dem Tode

Der Hass […] gleicht dem Tode. Er lebt von nichts, ähnlich wie der Geiz. Er ist etwas negativ Lebendiges, etwas, das über dem Leben und den Dingen steht.

(Honoré de Balzac 1799-1850), französischer Philosoph)

Säen

Wo wir uns nicht entgegen kommen, säen wir Hass.

(© Monika Minder)

Selbstwert stärken

Wer ein gutes Selbstwertgefühl hat, ist weniger anfällig für Hass.

(© Jo M. Wysser)

Sich Hass ersparen

Sobald es Ihnen zusteht, nicht mehr ausgesetzt zu sein, wird es auch so kommen. Ersparen Sie sich auf dem Weg dorthin Hass. Ersetzen Sie ihn durch Selbstbeachtung.

(© Michael Depner)

Der Hass ist die letzte Offenbarung

Der Hass ist die letzte Offenbarung abgefallener Geister, die Logik der Auflösung. Sie ist aber auch die Auflösung der Logik.

(Theodor Haecker 1879-1945, deutscher Schriftsteller, Kulturkritiker)

Unzufriedenheit, Neid und Eifersucht

Hass entsteht durch Unzufriedenheit, Neid und Eifersucht. Der Fokus wird zu stark auf das von Anderen gerichtet, statt auf das eigene Leben und das, was man aus ihm machen könnte.

(© M.B. Hermann)

Mit dem Kopf durch die Wand

Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu rennen, sondern mit den Augen die Tür zu finden.

(Werner von Siemens, 1816-1892, deutscher Erfinder)

Liebe und Weisheit

Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewissheit; wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung; wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz; wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreuung noch Haltlosigkeit.

(Franz von Assisi, um 1181/1182-1226, italienischer Mönch, Ordensgründer)

Unglücklich

Eine der besten Methoden, unglücklich zu werden, ist der Glaube, dass man mehr braucht, als man hat.

(© Michael Depner)

Der Hass

Der Hass ist die Liebe, an der man gescheitert ist.

(Kierkegaard, 1813-1855, dänischer Philosoph)

Im Hass suhlen

Sich im Hass suhlen, ist Zeitverirrung und Zeitverschwendung. Sich ausgeliefert und ohnmächtig fühlen, ist unangenehm, aber ein guter Hinweis auf unsere eigenen Machtstrukturen.

(© Jo M. Wysser)

Eigene Hölle

Ich müsste meine eigene Hölle haben für den Zorn, meine Hölle für den Hochmut, - und die Hölle der Zärtlichkeit; ein ganzes Konzert von Höllen.

(Arthur Rimbaud, 1854-1891, französischer Dichter)

Gräser

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell genutzt werden. Darf ausgedruckt und privat genutzt werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text:

Das Leben wartet darauf, dass wir lernen zu lieben. Auch im Gehen lassen.

(© Monika Minder)

Ohnmacht

Wer Ohnmacht für Schande hält, kann auf Hass nicht verzichten.

(© Michael Depner)

Dummheit

Die Dummheit hat viele Kinder, männliche und weibliche, den Neid und den Geiz, die Lüge und die Selbstsucht, den Zorn und die Bosheit.

(© August Lämmle 1876-1962, deutscher Schriftsteller)

Weil ich nicht anders kann

Weil ich nicht anders kann als nur dich lieben,
Will ich dich lieben denn soviel ich kann.
Zu hassen dich hatt' ich mir vorgeschrieben,
Mit Hasse sah das Herz die Vorschrift an.
Dich zu vergessen hatt' ich mich getrieben;
Vergessen war es, eh' ich mich besann.
Da so der Hass ward von sich selbst zerrieben,
So das Vergessen in sich selbst zerrann;
So lass mich denn, soviel ich kann, dich lieben,
Weil ich nichts anders als dich lieben kann.

(Friedrich Rückert, 1788-1868, deutscher Dichter)

Über sich selber bestimmen

Nur wer über sich selbst bestimmt, ist in der Lage, selbstlos zu lieben.

(© Michael Depner)

Schaden

Wer schadet, ist so schwach wie der, dem er schaden will.

(Seneca 1-65 n.Chr., römischer Philosoph)

Wert

Zorn anerkennt den Wert des Gegners, Wut ignoriert ihn, Hass verleugnet ihn.

(© Michael Depner)

Wo Leben gedeiht

Wo Liebe wächst, gedeiht Leben. Wo Hass aufkommt droht Untergang.

(Mahatma Gandhi, 1869-1948, indischer Rechtsanwalt)

Wer liebt

Wer liebt, gibt. Der Eifersüchtige fordert. Geben und Fordern ist nicht dasselbe.

(© Michael Depner, Wuppertal)

Missgunst

Strenge mit sich selbst und Nachsicht mit anderen halten die Missgunst auf Distanz.

(Konfuzius, ca. 501-479 v.Chr., chinesischer Philosoph)

Liebe deine Feinde

Liebe deine Feinde, sie sagen dir deine Fehler.

(Benjamin Franklin, 1706-1790, amerikanischer Erfinder, Schriftsteller, Verleger)

Jeder kann wütend werden

Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Mass, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.

(Aristoteles, 384 v.Chr. - 322 v.Chr., griechischer Philosoph)

Neid

Vom Neid beherrscht wird nur, wer sich selbst nicht wertschätzt. Wer sich den Rollen unterordnet, die er spielt, läuft Gefahr, sich zu missachten.

(© Michael Depner, Wuppertal)

Zukunft

Für augenblicklichen Gewinn verkaufe ich die Zukunft nicht.

(Werner von Siemens, 1816-1892, deutscher Erfinder)

Bedürfnis

Wer jeden Wunsch für ein Bedürfnis hält, setzt sich und andere unter Druck.

(© Michael Depner, Wuppertal)

Ärger

Wie leid mir tut die Menschenrasse, mitten in dieser Welt voll Ärger. Ich glaube, dass wir lauter Verzweifelte sind oder Leute mit einem kranken Hirn.

(Giorgio Baffo, 1694-1768, italienischer Dichter)

Grundangst

Die Grundangst des Menschen ist die vor dem Ausgeliefertsein. Hass wehrt die Erkenntnis ab, dass man letztendlich ausgeliefert ist.

(© Michael Depner)

Arroganz

Das Zittern ist ein Zeichen von Mangel an Gewohnheit. Andere vor sich Zittern machen, ist ein Zeichen von Arroganz und Hochmut.

(Lü Buwei, ca. 300 v.Chr.-ca. 235 v.Chr., chinesischer Philosoph)

Die unversöhnlichste Art des Hasses

Die unversöhnlichste Art des Hasses ist der Neid. Sonst machen Wohltaten die Feindseligen ruhiger; den bösartigen Neider regen aber Wohltaten nur noch mehr auf. Je grössere Wohltaten er empfängt, desto grösser wird sein Ärger, Verdruss und Unwille. Grösser ist sein Ärger über die Macht des Wohltäters als sein Dank für empfangene Wohltaten. Wo ist ein wildes Tier, das die Neider nicht durch Unverträglichkeit übertreffen? Wo ist ein ungezähmtes Wild, das sie nicht an Wildheit überbieten? Die Hunde werden zahm, wenn man sie füttert, die Löwen werden folgsam, wenn man sie pflegt, die Neidischen werden durch Gefälligkeiten nur noch wilder.

(Basilius der Grosse, 330-379, Basileios, Bischof von Caesarea, Kirchenlehrer und Heiliger)

Selbstbestimmt

Nur wer über sich selbst bestimmt, ist in der Lage, selbstlos zu lieben.

(© Michael Depner, Wuppertal)

alle Zitate hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Michael Depner.

Gewalt

Ich [Sokrates] dagegen glaube, diejenigen, welche ihren Verstand bilden und im Stande sein zu können meinen, ihre Mitbürger über das Nützliche zu belehren, werden am wenigsten zu Gewalttätigkeiten geneigt sein, weil sie wissen, dass der Gewalt Feindschaften und Gefahren folgen, durch Überredung hingegen ohne Gefahr und auf friedlichem Wege dasselbe erreicht wird. Denn die mit Gewalt Bezwungenen hegen Hass, als wäre ihnen etwas geraubt worden, während diejenigen, welche überredet worden sind, Liebe im Herzen hegen, als wäre ihnen etwas geschenkt worden. Gewalt zu gebrauchen ist also nicht die Art derer, welche ihren Verstand üben, sondern derjenigen, welche Stärke ohne Verstand besitzen.

(Xenophon, 430-354 v. Chr., griechischer Schriftsteller, Schüler des Sokrates)

Erfolgreich

Erfolgreich sind wir nur da, wo wir nutzen, nicht, wo wir ausnutzen.

(Werner von Siemens, 1816-1892, deutscher Erfinder)

Umgang mit Menschen

Die ganze Sache ist die, dass die Menschen glauben, es gebe Situationen, in denen man mit den Menschen ohne Liebe umgehen dürfe; solche Situationen gibt es aber nicht!

(Leo Tolstoi, 1828-1910, russischer Schriftsteller)

Bessere Zeiten

Was hilft es, bessere Zeiten zu wünschen und zu hoffen? Ändert euch nur selbst, so ändern sich auch die Zeiten. Ohne Mühe geht nichts.

(Benjamin Franklin, 1706-1790, amerikanischer Erfinder, Schriftsteller, Verleger)

Welch köstliche Aufgabe

Welch köstliche Aufgabe ist es doch, ein Erdenmensch zu sein! Wieviel Schönes sieht man, welche qualvoll süssen Empfindungen werden im Herzen wach bei der stillen, andächtigen Betrachtung all des Herrlichen und Wunderbaren! Gewiss, es gibt mitunter auch schwere Stunden, in denen wütender Hass aufquillt, bitterer Gram gierig am Herzen saugt; aber sie gehen vorüber, und schliesslich hat ja auch die Sonne nicht immer ihre Freude an den Menschen, auf die sie herabscheint, ja, oft bereiten sie ihr bitteren Kummer: da hat sie sich geplagt und abgemüht für sie alle, und sie sind doch missraten.

(Maxim Gorki, 1868-1936, russischer Erzähler und Dramatiker)

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Zitate

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Seele und Gesundheit, die Website von Dr. med. Michael Depner, Wuppertal.

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Meinen Hass bekommt ihr nicht: "Freitag Abend habt ihr das Leben eines außerordentlichen Wesens geraubt, das der Liebe meines Lebens, der Mutter meines Sohnes, aber meinen Hass bekommt ihr nicht."

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